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Besonders eindrücklich wurde mir ein wichtiges Prinzip zur Jahrtausendwende bewusst.

Es war die Zeit der zunehmenden Start-Up’s in Deutschland.
Immer häufiger fanden Ausgründungen aus Universitäten statt.
Menschen mit rein akademischem bzw. wissenschaftlichem Hintergrund gründeten – meist mit fremdem Geld – Unternehmen.
Anfangs ging es bei meiner Aufgabe als Unternehmensberater darum Kapitalgeber zu finden.
Oft erhielt ich dann später gerade von diesen Kapitalgebern den Auftrag den Gründern zu helfen, das Geld auch wieder zu erwirtschaften.
Es war der Normalfall, dass gerade diese Gründer sich überwiegend der Entwicklung widmeten und die Vermarktung stiefmütterlich behandelten.

Das zugrunde liegende Problem war, vereinfacht ausgedrückt:
Sie hielten das Wort Verkauf für ein Schimpfwort!

Entsprechend wollte damit auch niemand etwas zu tun haben.
Forschen, entwickeln, das wollten sie.

Manche lernten dazu und viele mussten ihr Unternehmen verlassen.

Tief sitzende negative Glaubenssätze bleiben nicht ohne negative Folgen!

 

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