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Kennen Sie das Sprichwort; “Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert.”?
Es hat einen wahren Kern.

Wer beispielswesie indianische Vorfahren vorzuweisen hat, dem wird besondere Aufmerksamkeit zuteil.
Schließlich fliest eine fremde Kultur ein.
Das fördert die Neugier.

Wir mögen tendenziel zwar Menschen, die uns ähnlich sind. – Ihnen vertrauen wir schneller.
Doch mehr Aufmerksamkeit erhalten Menschen, die anders erscheinen.

Der Exoteneffekt sorgt dafür, dass jemand an den andere Erwartungen gestellt werden auch anders wahrgenommen wird.
So beispielsweise an jemand, der von weit her kommt.
Lange Zeit galten amerikanische Trainer und Experten als Garanten für volle Säale.
Und dann noch die erforderliche Übersetzung, durch die das Gesagte zusätzlich aufgewertet wird.
Und weil viele auch bei uns mehr oder weniger Englisch verstehen, gibt es dann jede Botschaft zweimal. – Wie eine Doppelinduktion! Zweifachberiesselung!
Und geniesst der Redner dann noch einen Expertenstatus wird ihm unterstellt, dass es bei holprigen Übersetzungen nicht an ihm liegt.
Jemand, der von so weit herumkommt, muss einfach gut sein.
Gestern hat er noch am Schreibtisch gesessen und heute will er über Wasser wandeln können?
Wir machen uns ein Bild von Menschen, das wir nur mit Mühe umwandeln.
Auf einen uns persönlich unbekannten Menschen hingegen projezieren wir alle unsere Erwartungen.

Wandern wir jetzt am besten alle nach Amerika aus, um dann ebenfalls hier als Erscheinung wieder aufzutauchen?

Nicht erforderlich!
Das Prinzip läßt sich auch anders nutzen.

 

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