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Wer sich selbst nicht vertraut, der traut sich auch nicht so leicht die Stimme zu erheben und für Meinungen und Angebote einzustehen.
Auch wer sich und das eigene Angebot überzeugend präsentieren will profitiert davon, sich selbst gut zu kennen und mit sich und der Welt im Frieden zu sein.
Wie soll jemand, der sich nicht mag, sich der eigenen Persönlichkeit nicht sicher ist, andere Menschen überzeugen?

Menschen haben ein recht gutes Gespür, wie überzeugt jemand ist.
Insbesondere die Körpersprache berichtet der Umgebung ständig, wie wir zu dem was wir sagen und uns selbst stehen.
Unstimmigkeiten schwächen die Wirkung, machen unglaubwürdiger, Durchsetzungskraft geht verloren.

 

„Die zwei Dinge, die der Seele am meisten Kraft: verleihen, sind Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen in sich selbst.“

Lucius Annaeus Seneca

 

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Einen lohnenswerten Kampf zu kämpfen, der aussichtslos erscheint, mag sehr mutig, ja sogar märthyrerhaft wirken.
Doch besteht die Gefahr, dass beim Scheitern das Vertrauen in die Person schwindet.

Einer gegen alle.
Und wenn es ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Die Rolle des Don Quichotte mag literarisch sehr unterhaltsam sein, in der Praxis ist sie es weniger.
Wer sich zu häufig vergeblich in die Schlacht begibt macht sich nicht glaubwürdiger.
Auch kann es so wirken, als wenn es um den Kampf an sich geht und nicht um die Sache.

In zukünftigen Situationen wird es dadurch umso schwieriger, sich durchzusetzen.
Die Menschen investieren lieber in Gewinner, lassen sich eher von ihnen führen.
Menschen wollen gewinnen und nicht in ihr Unglück laufen.

 

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Es existieren zahlreiche Bücher zur Wechselwirkung von Bekleidung bzw. Erscheinung und Erfolg.

Erinnernswert ist der Aspekt der Angemessenheit und die Wirkung auf den Rapport, also die Beziehung zu den Menschen, mit denen wir es zu tun haben.
Ich erinnere mich noch daran wie ich als frischgebackener Ingenieur mit Anzug auf die Baustelle bin, um mich den Monteuren in ihren Blaumännern vorzustellen.
Lektion gelernt!
Das war definitiv keine gute Idee und ist auch 25 Jahre später noch in meinem Gedächtnis.

Ob es uns gefällt oder nicht; unsere Erscheinung, wie wir uns kleiden, hat großen Einfluss darauf, ob uns Menschen vertrauen oder ablehnen.
Je nach Situation gelten andere Regeln.
Nicht immer sind diese Regeln sofort erkennbar.
So oder so ist die eigene Komfortzone zu berücksichtigen.
Wer sie verlässt wirkt verkleidet und nicht mehr authentisch.
Und wer die Komfortzone der anderen ignoriert wirkt leicht respektlos.

 

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Gesprächstraining

Der französische Schriftsteller Michel de Montaigne beschrieb sein Interesse an Gesprächen.
Er hielt sie für die ergiebigste und natürlichste Übung, um den Verstand zu trainieren.
Gute Gesprächspartner stellen Überzeugungen und Ideen in Frage, anstatt unreflektiert zuzustimmen.
Viele Menschen reagieren jedoch wenig erfreut darauf, wenn ihre Meinung in Frage gestellt wird.
Oft verändert sich dann schlagartig die Stimmung, Stimme und Körpersprache, sobald die Argumente aufgebraucht wurden.

Das ist schade, denn der Wert eines guten Gespräches liegt im Austausch, im Erkunden.
Entsprechende Gesprächspartner, mit denen das gelingt, sind Gold wert.

 

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Je auch Definition des Begriffs Manipulation erhält er mehr oder weniger Sympathien.
Doch egal wie eng oder weit wir die Definition spannen; wir manipulieren uns ständig gegenseitig.

Ja, wir erwarten es in vielen Situationen sogar.
So wollen wir beispielsweise durch den Besuch von Therapeuten, Coaches und Friseuren verändert werden.
Und wir wollen selbst auch mit verbaler und nonverbaler Kommunikation beeinflussen.
Selbst mit einem “Guten Tag!” ist eine Absicht verbunden.

Problematisch wird es wenn jemand den Eindruck hat aus niederen Gründen manipuliert zu werden.
Das erzeugt Widerstand und schadet der Beziehung.

 

Mehr zum Thema:
http://www.karstennoack.de/motivieren-besser-als-manipulieren.htm

 

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Es ist gut, die Fähigkeit zu haben, Nein zu sagen.
Sie wird gebraucht und schützt uns, wenn es darauf ankommt.
Allerdings existieren auch Menschen, die grundsätzlich zuerst Nein sagen.
Sie haben gelernt, dass es besser ist, stets erst einmal dagegen zuhalten.
Notfalls kann ja immer noch verhandelt werden.
Der Umgang mit solchen Personen wird dadurch nicht unbedingt erleichtert.
Sie bremsen damit Vorhaben aus und werden als anstrengend empfunden.
Vorhandene Macht verlockt dazu diese bei ihnen einzusetzen.
So lässt sich zwar kurzfristig Widerstand brechen, doch das hat Folgen:
Versteckter Widerstand, Dienst nach Vorschrift, …

In solchen Fällen ist durchdachtes Handeln gefragt, um Durchsetzungsstärke zu zeigen und nicht unnötig Porzellan zu zerschlagen.
Oft ist Feinfühligkeit hier erfolgreicher als brachiale Gewalt, Machtdemonstrationen und allzu offen zur Schau gestellter Durchsetzungswillen.

Wird das eigene Handeln jedoch vom Gegenüber bzw. Beobachtern als Schwäche gewertet, dann schwächt es den persönlichen Status, erschwert dadurch den Einfluss und lädt zu weiterem Widerstand ein.

Eine Lösung, ein Gespräch unter vier Augen:
Welche Motive stehen dahinter?
Was braucht es für eine Lösung?

 

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Die meisten Menschen genießen ein Gesprächsthema ganz besonders; die eigene Person.
Es scheint, als wenn viele ein tiefes Bedürfnis haben über sich selbst zu reden.
Ein Bedürfnis, das weitgehend unbefriedigt zu sein scheint.
Wem es gelingt dem eine ehrliche Plattform zu bieten und interessiert zuhört, fördert die Beziehung weit mehr als mit dem stolzen Herausstellen der eigenen Leistungen.

 

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Eigener Enthusiasmus ist Voraussetzung dafür, andere Menschen für ein Vorhaben zu begeistern.

Mit den Worten von Augustinus: In dir muss brennen,
was du in anderen entzünden willst.
Aus der Masse hervorzutreten – sich zeigen – braucht Mut.
Wer etwas wagt geht allerdings auch ein Risiko ein und kann sich blaue Flecken holen.
Es kann eine Menge Energie kosten ggf. auch gegen den Strom bzw. im Wettbewerb auf die Reise zu gehen.
Die Angst zu scheitern hält viele Menschen davon ab sich vollständig für Ihre Ziele einzusetzen.
Viele Möglichkeiten bleiben ungenutzt, wenn die eigene Durchsetzungsstärke so selbst untergraben wird!

Mit den Worten von Henry Ford:
Wer sich vor dem Morgen fürchtet, weil er versagen könnte, begrenzt die eigenen Fähigkeiten.
Wer versagt, hat nur eine Sache zu machen; nochmals überlegter von vorn zu beginnen.
Versagen ist keine Schande, nur die Furcht davor.

Eine gute Portion Enthusiasmus setzt Energie frei, die uns in die Lage versetzt unglaubliche Leistungen zu erbringen und dabei Erfüllung zu finden.
Enthusiasmus sorgt so dafür, dass Hindernisse überwunden werden.
Auch körpersprachlich signalisieren enthusiastische Menschen, dass sie sich nicht ohne weiteres bremsen lassen werden.
Und so stellen sich ihnen auch seltener Menschen in den Weg.

 

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Gibt der Klügere nach?
Oder gibt der Klügere so lange nach bis er der Dumme ist?

Ständig nachzugeben lädt zu Benachteiligung und Angriffen ein, der Status und die Durchsetzungskraft leiden.
Wer sich ständig durchsetzt dem wird bald unterstellt es ginge nicht um die Sache, sondern nur darum sich selbst durchzusetzen.

Immer klein beigeben ist ebenso schlecht für Ihr Selbstmarketing wie sich durchsetzen um jeden Preis.
Beide Extreme schaden und stoßen selten auf Gegenliebe.
Oft existieren neben diesen Extremen Alternativen, die allerdings im Eifer oft übersehen werden.

 

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Meinungen

Bei einer Diskussion sah ich einen Mann mit einem bedruckten T-Shirt.
Darauf stand “Stimme mir zu oder du stehst auf der falschen Seite!”.
Ich bin nicht lange genug geblieben, um herauszufinden, ob es Ausdruck eines speziellen Humors oder von Engstirnigkeit war.

 

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